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Adrian

Ganz alleine in den Feldern hat Anca diesen sehr dünnen Rüden gefunden. Schnell war klar, dass er große Schmerzen hat und Anca fuhr mit im zum Tierarzt. Die Röntgenaufnahmen zeigten dann, dass der arme Kerl mehrere Knochenbrüche hat, die operiert werden müssen. Adrian, wie Anca den Rüden taufte, ist ca. 10 Jahre alt. Er hat mehrere Bisswunden im Gesicht und am Schwanz. Wir wissen nicht was der arme Hund durchgemacht hat und woher er kommt aber jetzt ist er in Sicherheit.
 
Die Kosten für die OP belaufen sich auf ca. 350 €, dazu kommen noch Futter, Impfung und die Kastration. Adrian braucht eure Unterstützung, wer etwas spenden möchte kann dies gerne tun. Wir sind froh über jede Spende und Hilfe.
 
 
 
 
Spendenkonto
Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE06 3825 0110 0001 6894 54
BIC: WELADED1EUS
PAYPAL: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Verwendungszweck: Adrian
 
Vielen Dank an Ulrike Warlies für die Spende in Höhe von 175 €.


Welpe mitten auf der Straße

13. April 2021

Cristina, eine Helferin von Anca, war auf dem Weg zum Einkaufen als sie mitten auf der Straße einen kleinen Hund regungslos sitzen sah. Er saß dort wie versteinert und bewegte sich keinen Meter.
 
Cristina war noch ein gutes Stück von dem Kleinen entfernt als ein Auto angefahren kam. Der jungen Frau stockte der Atem. Sie hoffte so sehr, dass der Hund noch rechtzeitig weg lief - aber er blieb wo er war. Cristina rannte los, in der Hoffnung ihn noch zu erreichen. Sie sah, wie der Fahrer sein Auto um die kleine Fellnase herum lenkte. Diesmal hatte er Glück aber das nächste Auto war schon in Sichtweite.
 
Christina wedelte mit den Armen und signalisierte dem Autofahrer, dass er langsamer fahren sollte. Noch rechtzeitig erreichte sie den Hund, um ihn aus dieser Gefahrenzone zu retten. Es ist ein kleiner, sehr dünner Welpenjunge, der nun auf einer Pflegestelle von Anca lebt und dort aufgepäppelt wird.

Kleine Hündin befreit

An einem Tag im März bekam Anca einen Anruf von einer jungen Frau. Wie sich überraschend herausstellte kannte Anca sie aus dem Waisenhaus gegenüber der Schule wo Anca unterrichtet.
Die junge Frau erzählte Anca, dass sie verheiratet wäre und bei ihr ein paar Tiere lebten, u. a. eine kleine Hündin, die sie auf der Straße gefunden hatte.Irgendwann fing diese kleine Hündin leider an, mit den Hühnern zu spielen. Ihr Ehemann war davon nicht begeistert und wollte die kleine Hündin an die Kette legen oder im Wald aussetzen. Die junge Frau willigte ein, dass die Hündin an eine Kette kam.
 
Dies was nun schon viele Wochen her und die kleine Hündin wurde immer ruhiger, apathischer und schließlich stand sie noch nicht einmal mehr auf, wenn die junge Frau zu ihr ging. Ihr tat die kleine Hündin so leid, aber sie konnte sie nicht von der Kette befreien. Und so bat sie nun Anca um Hilfe. Natürlich willigte Anca ein, die Hündin zu sich zu holen. Wie man deutlich sieht, zeigt das viel zu enge Halsband schon Spuren an dem kleinen Hals.
 
Nun wird sie sich bei Anca erholen und wir hoffen, dass sie bald ihre Spielfreudigkeit und Lebensfreude zurückgewinnt und schnell eine nette Familie findet, wo sie nie wieder an eine Kette gelegt wird.
 

Mutter mit ihren 12 Welpen

Im Februar gab es einige Tage und Nächte, wo die Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt waren oder sogar leicht darunter. Gerade in der offenen Landschaft ohne Wald oder Strauchwuchs fegt der Wind gnadenlos und senkt die Temperatur ab.
 
Ein Mann rief Anca an und erzählte ihr, dass in einem entfernten Dorf in einem verlassenen, baufälligen Haus eine Hündin ihre Welpen bekommen hätte. Die Ruine wäre sehr verdreckt und wirklich baufällig. Da Anca bei diesem Anruf gerade bei einer ihrer Pflegestellen war, erklärte sich Cristina sofort bereit zu helfen. Mit Transportbox, Futter und Decken machten sich die beiden Frauen auf dem Weg.
 
In dem Dorf angekommen, trafen sie den Anrufer, der ihnen den Weg zeigte. Ein Stück konnten sie noch fahren, doch dann war der Weg für ein Auto zu schwierig. So marschierten sie ca. 1 Kilometer zu dieser Ruine. Was für eine Überraschung wartete auf sie. Eine sehr liebe Mama-Hündin mit ihren 12 Welpen.
Ja, 12 neugeborenen Welpen!!!
 
Die Hündin war sehr lieb und menschenbezogen. Sie überließ Anca vertrauensvoll ihre Welpen und stieg in die Transportbox ein . Sie wusste wohl, dass sie jetzt in Sicherheit waren. Alle 13 Seelen wurden natürlich mitgenommen und genießen dort die Ruhe, Wärme und gutes Futter.
Wir hoffen, dass alle Kleinen überleben werden.
 
Was für eine Mammutaufgabe für die arme Mama, wenn ihre 12 Welpen groß genug sind hoffen wir, dass sie schnell ein besonders schönes Zuhause findet. Aber auch für Anca ist es eine Herausforderung und wir würden uns sehr über eine kleine Spende freuen.

Spendenkonto
Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE06 3825 0110 0001 6894 54
BIC: WELADED1EUS
PAYPAL: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Verwendungszweck: 12 Welpen

Die ersten Spenden sind eingetroffen, ihr seid klasse. Vielen Dank an:
Silvia Frohn, Laura Schuler und Tanja Hubrich für Futter.
 

Merkwürdige Verhütungsmethoden

Anfang März besuchte Anca wieder ihren verstorbenen Freund und Mitstreiter Ion bei seiner letzten Ruhestätte.
Regelmäßig geht Anca zum Friedhof von Trusesti, um sein Grab zu säubern und auch, um die dort lebenden Straßenhunde zu füttern. An diesem Tag begegnete Anca der Ehefrau des Priesters. Die Dame erzählte Anca, dass eine Hündin mit einem Draht um ihren Schwanz etwas weiter an der Dorfgrenze im freien Feld gesehen wurde. Anca machte sich sofort auf die Suche nach dieser Hündin.
 
Sie fand Foxy, wie Anca die junge Hündin später nannte, in den Feldern. Mit Nassfutter und sanftem Zuspruch konnte Anca sich Foxy nähern und in ihr Auto bringen. Und tatsächlich, Foxy hatte einen Draht um ihren Schwanz gewickelt, zum Glück war er noch nicht allzu lange dran, so dass der Draht noch keine Verletzung anrichten konnte.
 
Irrsinniger Weise denken manche ältere Menschen in Rumänien, dass wenn man einer Hündin einen Draht um den Schwanz wickelt, sie diesen nicht mehr heben kann, um von einem Rüden gedeckt zu werden. Also altertümliche Verhütung, da hat Anca noch viel Aufklärungsarbeit vor sich. Wir müssen hier nicht ausführen, welcher Blödsinn diese Methode ist und welche Verletzungen dieser Draht hätte anrichten können. Glücklicherweise konnte Anca Foxy von diesem Draht befreien und mitnehmen zu ihrem "Safe Place".
 
Die hübsche Foxy hat Glück gehabt, dass Anca sie gefunden hat. Nun braucht Foxy Impfungen, Wurmkur und natürlich die Kastration. Vielleicht finden sich einige Spender, die sich daran beteiligen möchten:

Die Kastration von Foxi wurde übernommen, vielen Dank an Verena Kuhl.
 

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