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Bald ein zweiter Spendentransport möglich ?

2019-03-21

Erinnern Sie sich noch an unseren Sachspendenaufruf und an die Ankündigung, dass wir einen Spendentransport nach Rumänien für das  Tierheim  von Asociatia Ador, für Anka und ihre Straßenhunde, und für die Kinder eines Kinderheimes organisieren?

Das ist jetzt ca. 2 Monate her und unglaublich viele Sachspenden sind bei uns eingetroffen. Auch andere Tierschützer die diese Projekte unterstützen und bis dahin schon fleißig gesammelt hatten, nutzten die Gelegenheit sich uns anzuschließen.

So kam es also, dass die Menge an Spenden das Volumen des LKW`s sprengte und ein nicht unerheblicher Teil zurück bleiben musste.

Ihre Spendenbereitschaft ist noch immer ungebremst und für die Tiere und Menschen in Rumänien eine riesengroße Hilfe. Nun könnten wir eigentlich wieder einen voll beladenen LKW fahren lassen, aber wir sind finanziell nicht in der Lage die Kosten für einen weiteren Transport alleine zu übernehmen.

Das hat schon ein bisschen was von einem Dilemma, würden wir doch gerne so schnell wie möglich die Spenden da sehen, wo sie dringend gebraucht werden. Vor allem das Futter für die Tiere wird nicht besser je länger es darauf wartet verfüttert zu werden. Auch die Kleidung und die Spielsachen für die Kinder aus dem Heim warten nur darauf, in die richtigen Hände zu kommen.

Es bleibt uns also nichts anderes übrig, Sie um finanzielle Unterstützung zu bitten. Auch kleine Beiträge können in der Masse großes bewirken. Wenn Sie eine Spende tätigen möchten, vergessen Sie bitte nicht als Zweck "Transportkosten" anzugeben, damit wir Ihre Spende auch richtig zuordnen können. 

Für Ihre Hilfe danken wir Ihnen ganz Herzlich!!!!

Ihr ATL-Team

 

Zwei Geschwister teilen sich ein Schicksal

2019-03-19

 

Das Schicksal , dass sich seit zwei Jahren kein Zuhause für diese zwei netten Hunde findet. Dabei ist es noch nicht mal Bedingung, dass beide zusammen bleiben sollen. Schön wäre es zwar, weil sie von Anfang zusammen sind, aber eben nicht Bedingung für eine Vermittlung.

Beide wurden vor zwei Jahren von der Straße geholt und im sicheren Tierheim untergebracht. Das geschätzte Geburtsdatum liegt bei Mitte 2016, beide sind ca. Kniehoch, verträglich mit ihren Artgenossen, kastriert und natürlich geimpft.

Alonso ist sehr freundlich und aufgeschlossen zu uns Menschen... wir fragen uns nur wie lange noch. Das stupide Tierheimleben ist für einen jungen Hund besonders schwer zu ertragen, gut dass er Kameraden hat, mit denen er spielen kann.

Alis, seine Schwester, ist auch freundlich und neugierig,  braucht aber etwas Zeit um mit ihr fremden Menschen warm zu werden. Sie ist die Vorsichtigere von Beiden, was ja manchmal auch von Vorteil sein kann.

Wir möchten nicht, dass beide Hunde im Tierheim versauern, denn was könnten sie noch alles erleben, wurden sie nur ein Zuhause finden. Außerdem ist das Tierheim nicht dafür gedacht, den Hunden ein Zuhause zu sein, höchstens ein Übergangszuhause für den Anfang...

Wie können wir  Ihr Herz für einen der beide Hunde erwärmen? Wahrscheinlich gar nicht, denn nur sie können es!

Wir haben nur die Möglichkeit Ihnen Fotos zu zeigen und Beschreibungen abzugeben. Nicht viel um ein Herz zu erwärmen, aber manchmal reicht ja auch ein kleiner Funken der überspringt und das Herz zum Lodern bringt.

Wenn nun doch bei Ihnen der Funke für Alonso oder Alis übergesprungen ist, setzen Sie sich bitte mit unserer Kollegin Frau Traut in Verbindung.

Tel. 01523-4172754
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Wir suchen Sie.......als Pflegestelle!

2019-03-17

Am liebsten vermitteln wir unsere Hunde direkt auf eine Endstelle, um ihnen eine erneute Umstellung und Umgewöhnung, über einePflegestelle, zu ersparen. Denn wenn man ehrlich ist, für den Hund bedeutet ein Wechsel  jedes Mal  einen Verlust hinnehmen zu müssen.

Sensible Hunde trifft es ganz besonders und oft reagieren sie dann mit Verlustängsten. Leider gibt es aber Umstände, die uns dazu veranlassen, dennoch einen Hund auf einer Pflegestelle unter zu bringen.

Die Umstände können von unterschiedlichster Natur sein. Eine Behinderung könnte der Grund sein, denn meistens kommen diese Hunde nur sehr schwer im Tierheim zurecht, oder der zurück gebliebene Welpe, weil all seine Geschwister schon vermittelt wurden, oder der Hund, der ständig im Tierheim gemoppt wird, oder, oder...

Nicht zu vergessen sind evtl. Rückläufer, die die schon einmal vermittelt wurden und aus einem bestimmten Grund ihr Zuhause verlassen müssen. Da ist dann Spontanität der Pflegestelle gefragt.

Welcher Hund auf einer Pflegestelle untergebracht werden soll, entscheidet immer das Gespräch zwischen Verein und Pflegestelle. Nicht jeder Hund ist für jede Pflegestelle geeignet und deshalb wird hier besonders, genau wie bei Endstellen, darauf geachtet, dass er auch zu den Lebensumständen passt.

Wenn Sie nun darüber nachdenken für uns Pflegestelle zu werden, benötigen Sie ausreichend Zeit und Geduld. Hundeerfahrung ist besonders wichtig, denn sie bereiten den Hund auf ein Leben in einer Familie vor, deshalb sollte mindestens ein Sachkundenachweis zur artgerechten Hundehaltung vorliegen, und/oder durch ein Gespräch mit Ihnen und ein Besuch bei Ihnen, Ihre Hundeerfahrung uns näher gebracht werden.

Ach ja, ganz wichtig ist noch ein gewisses Maß an Herzblut für die Sache zu haben, denn SIE können das Leben des Hundes tatsächlich verbessern und tragen damit maßgeblich zum Tierschutz bei.

Wir suchen hauptsächlich Pflegestellen im Kreis Euskirchen, im Rhein-Sieg-Kreis und Umgebung, da uns ein persönlicher Kontakt wichtig ist.

Weitere Infos über den Ablauf erhalten sie bei unserer Kollegin Petra Ulbricht-Sauerwald. Tel. 0163-2691231 oder This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Denken Sie einfach mal darüber nach, ob Sie uns unterstützen möchten und wenn ja, scheuen Sie sich nicht mit uns in Verbindung zu setzen.

Ihr ATL-Team

Lust auf Werbung?

2019-03-12

Wenn Sie unsere Arbeit gut finden und uns unterstützen möchten, können Sie das auf ganz einfache Art und Weise. Ok…ein bisschen Geld müssten Sie dafür investieren und ein klein wenig Arbeit.

Ab sofort können Sie einen Autoaufkleber mit unserer www.-Adresse erwerben. Einfach den Aufkleber z.B. auf die Heckklappe Ihres Autos anbringen, und unseren Verein durch die Gegend fahren.

Für uns und unsere Arbeit ist ein größerer Bekanntheitsgrad enorm wichtig, aber leider ist Werbung sehr teuer. Dennoch werden wir dafür keine Spendengelder ausgeben und deshalb benötigen wir Ihre Hilfe.

Unseren Aufkleber können Sie für 14,00 € + Porto 1,45 €  erwerben.

Er ist auch ganz einfach anzubringen. Die Stelle vorher gut säubern z.B. mit einem Essig- oder Glasreiniger, dann von der Klebeseite das Schutzpapier abziehen und den Schriftzug mit einem Schaber oder Ähnlichem,  gut andrücken. Schutzpapier abziehen, fertig!

Schreiben Sie uns einfach eine Email an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. und vergessen bitte nicht, die Lieferadresse mitzuteilen. Danach erhalten Sie von uns eine Bestätigungsmail und werden aufgefordert, den Betrag auf das Vereinskonto zu überweisen. Sobald der Betrag gutgeschrieben wurde, versenden wir den Aufkleber.

Jeder eingegangene Betrag wird zu 100 Prozent für unser Projekt „Kastration von Straßenhunden“ eingesetzt. Sie bedienen also gleich zwei wichtige Dinge mit Ihrem Einkauf. Werbung und Kastration.

Ihr ATL-Team 

Unser lieber Rückläufer Zoè

2019-03-10

Mein Handy klingelte. Ein Anruf von meiner jetzigen Teamkollegin Petra, die zu dieser Zeit noch für eine andere Tierschutzorganisation arbeitete.
„Wir haben einen Rückläufer. Ist dringend, weiblich, nicht kastriert. Sie muss leider so schnell wie möglich von ihrem Zuhause weg. Das Frauchen kann sie nicht mehr mit zur Arbeit nehmen und ist mit der Situation total überfordert. Könnten sie sich vorstellen, auch diese Hündin auf PS nehmen? Sie hatten sich ja als PS schon für einen anderen Hund beworben. Da habe ich sofort an sie gedacht.“

Oh Gott, eine Hündin, niemals, nicht kastriert, wir haben zwei Rüden, kastriert zwar, aber dennoch. Aber sonst muss sie womöglich zurück nach Ungarn ins Tierheim? Das geht ja auch nicht. „Ich frage meinen Mann, melde mich dann wieder.“ Gedankenverloren starrte ich mein Telefon an.

Zoé, früher Leta, kam aus einem Tierheim in Ungarn und hatte das große Glück, als Junghund nach Deutschland vermittelt worden zu sein. Sie konnte nichts dafür, dass sich das Leben von Frauchen plötzlich änderte. Sie hatte nichts getan, war unschuldig an der Situation. Jetzt benötigte sie erst mal eine neue Bleibe. Sie war verträglich mit Hunden, so hieß es. Sie wurde gebarft, womit ich mich noch nicht auskannte, da meine Hunde zu der Zeit noch nicht gebarft wurden.

Meine Jungs waren verträglich mit allen Hunden, das würde also gehen. Mein Mann sagte dann auch: „Oh nein, ein Hündin, muss das sein? Haben die keinen Nofallrüden? Den würde ich sofort nehmen.“

Nein natürlich nicht, es musste die Hündin sein.

Kurzum, mein Mann stimmte-gespielt widerwillig - zu und ich gab dann der Kollegin das ok. Ich nahm meinem Mann das Versprechen ab “Nur zur Pflege, nur als Pflegehund!!“ Ja klar smile

Zoé war wasserscheu, laut der Aussage des Frauchens, und litt unter ständigen Durchfällen. Oh mein Gott, das auch noch, aber ok, dass schaffen wir auch noch.

Mein Mann machte dann den Termin für das erste Kennenlernen und da sollte Zoé auch sofort bei uns bleiben. Immer wieder, ich kenne ja meinen Mann, nahm ich ihm das Versprechen ab, das sie nicht bleiben darf, da wir ja mit unseren zwei Hunden genug hatten. Pflegestelle ja, aber nicht mehr.

Unser älterer Hund Balou, auch aus einem Tierheim, war schließlich schon geschätzte 14 Jahre alt, war schon mehrfach operiert worden und wer wusste denn, wie lange er noch bei uns blieb. Unser junger Hund Billy, aus einen Hinterhof geholt als Welpe, war erst 5 Jahre alt. Und der war noch nie alleine. Das war dann die Motivation für den Pflegi.

Zoé kam, jagte durch unseren Garten, machte unsere Rüden sofort blöd an und war so gar nicht zu Besuch hier. Unsere Jungs schauten erst nur verdutzt, dann maulten sie beide mit ihr rum, aber das machte der flinken Zoé so gar nichts aus. Mein Mann schnappte nach Luft, hatte Herzchen in den Augen, war verliebt.

Mit einem Satz sprang die Hüpfmaus, von nun an Kröte genannt, in den Teich, planschte herum und trank das Teichwasser.

Wie war das? Sie kam, sah und siegte?

Nie im Leben ein Mädchen!! Nein, niemals!!

Wir barfen jetzt alle Hunde. Es gab am Anfang erst mal kleinere Probleme, sie war es wohl gewohnt, den Ton anzugeben. Das gelang ihr hier nicht. Sie wollte mit dem Besen, dem Staubsauger, dem Rasenmäher kämpfen, die Erste sein beim Auslauf und Gassi gehen, kam nie zur Ruhe, schreckte ständig aus dem Schlaf hoch und schnappte um sich herum, aber das Schlimmste: der Futterneid.

Immer wieder zeigten wir ihren Platz im Rudel, immer wieder übernahmen wir alle die Führung und immer wieder schickten wir sie auf ihren Platz: Vor den Spiel, nach dem Spiel zwischendrin wenn Besuch kam, damit sie lernte, wie wichtig Ruhepausen für sie sind.

Wir machten Fährtensuchspiele, Ballspiele, gingen Gassirunden in den Wald und über Feldwege und powerten sie so aus. Dann die Ruhephasen. Sie lernte und bald suchte sie sich ihren eigenen Ruheplatz wenn ihr unser Besuch, oder das Spielen mit meinem Patenkind zu viel wurden.

 

Aber der Futterneid, da kannte sie keinen Spaß, keine Freunde. Wir übten, wegnehmen, warten, hinstellen, warten usw. und irgendwann lag ein Stück hartes Brot auf dem Boden, das die Hunde manchmal bekamen, weil sie es so liebten.

Unser Balou ging einfach nur daran vorbei und Zoé sprang ihn an, biss ihn mit ihren scharfen Zähnchen ins Ohr und Billy wollte sich einmischen. Da wir immer beim Füttern anwesend waren, konnten wir unseren Billy zurück halten, bevor Schlimmeres passierte.

Es ging gut aus, Zoé bekam auch von Balou etwas ab,der wehrte sich nämlich. Kröte machte in den nächsten zwei Tagen einen Bogen um Balou herum. Das hatte sie sich wohl erst mal gemerkt. Aufpassen mussten wir noch lange beim Füttern oder Leckerlie geben, aber letztendlich hat sie es geschafft, mit Strenge und Geduld.

Ach ja, sie bleibt natürlich......

War ja klar....

Sie hat meinen Mann um den Finger gewickelt, schläft neben ihm im Bett und sie ist die beste Freundin meines Patenkindes, dekoriert die Wohnung um sobald wir das Haus verlassen haben und macht viel Unsinn. Zwei Jahre ist sie jetzt hier, kastriert natürlich, munter und verspielt, liebt unseren Teich und jagt durch den Garten mit den Jungs, aber schneller.

Wir lieben sie alle, besonders meine drei Jungs

von Wilma Traut, Zoés Frauchen

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