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Wir sind dabei!

2019-04-18

Am 5. Mai findet in Kall zum ersten Mal die „1. Kaller Frühlingsschau“ statt und wir sind dabei :-))

Viele Leute kennen bereits die jährlich stattfindende „Herbstschau“ in Kall. Sie hat sich zu einem echten Besuchermagnet entwickelt und deshalb haben sich die Veranstalter gemeinsam dazu entschlossen, auch im Frühjahr eine „Schau“ auf die Beine zu stellen

Es erwarten Sie neben zahlreichen geöffneten Geschäften, Vereine und regionale Institute, ebenfalls eine Automobilschau, sowie ein buntes Kinderprogramm.  Hierzu wird eigens der Siemensring im Gewerbegebiet Kall,  zwischen Obimarkt  und Möbelhaus Brucker gesperrt, da rund 10.000 Besuchererwartet werden

Aktiv-Tierschutz Lichtblicke e.V. wird auch mit dabei sein. Wir möchten Ihnen unsere Arbeit vorstellen, von unserem bestehenden Kastrationsprojekt an Straßenhunden in Rumänien berichten und natürlich die Gelegenheit nutzen, uns ein wenig bekannter zu machen.

Außerdem geben wir Ihnen die Möglichkeit das Glück herauszufordern, denn es erwartet Sie eine Tombola mit vielen schönen Gewinnen. Einen kleinen Stand, mit Trödel den man unbedingt braucht oder nicht braucht, finden Sie auch bei uns.

Der Erlös hieraus kommt zu 100 % Prozent den Tieren zugute, denn wir arbeiten alle ehrenamtlich. Kein uns anvertrautes Geld wird z.B. in Werbung gesteckt oder für Reise-und Übernachtungskosten ausgegeben. Das wird alles von uns privat finanziert, damit wir so viel Geld wie möglich direkt zum Schutz der Tiere verwenden können.

Möchten Sie auch dabei sein? Dann unbedingt den 5. Mai in Ihrem Kalender rot ankreuzen, damit Sie uns nicht verpassen!

Die „Veranstaltung“ verteilt sich auf das Gewerbebiet Kall am Siemensring und beginnt um 11 Uhr und endet um 18 Uhr.

Wir hoffen auf einen gut besuchten schönen sonnenreichen Sonntag und freuen uns auf Sie.

Bis dahin, ihr ATL-Team

 

„Das ist doch nur ein Wildkaninchen….“

2019-04-12

 

...sagte ein Arbeitskollege zu mir, als ich am Donnerstagmorgen ein überfahrenes Kaninchen mit zur Arbeit brachte. Wie es dazu kam, erzähle ich am besten von Anfang an.

Morgens gegen 6 Uhr war ich mit dem Auto auf den Weg zur Arbeit, als ein junges Wildkaninchen, kurz vor meiner Arbeitsstätte die Straße überqueren wollte. Registriert hatte ich das Kaninchen schon aus dem Augenwinkel heraus, daher war es ein leichtes noch rechtzeitig zu bremsen.

Während also das Kaninchen die Straße überquerte, zugegeben noch völlig unbedarft und unerfahren, kam aus der Ausfahrt eines Firmengeländes ein Auto und fuhr auf die Straße in meine Richtung. Ich hatte mit dem Fahrer noch Blickkontakt, denn ich stand ja da um es über die Straße zu lassen, und trotzdem überfuhr dieses "A.....loch". ohne Skrupel das Kaninchen.

Ich sah wie es sich mehrfach überschlug, darum kämpfte wegzulaufen, aber nicht mehr konnte. Also bin ich schnell aus dem Auto raus und habe das Kaninchen mitgenommen zur Arbeit. Sicher war ich mir nicht das es überlebt,  denn es befand sich in einem Schockzustand. Äußerliche Verletzungen konnte ich aber keine feststellen. Ich musste also zum Tierarzt fahren.

Dieser war aber so früh noch nicht in seiner Praxis also habe ich „Nini“, so habe ich es jetzt einfach mal genannt, in eine ausgepolsterte Kiste gelegt, gut eingewickelt in ein Handtuch damit es nicht auskühlt und abgedeckt damit der Stressfaktor so klein wie möglich ist.

Später beim Tierarzt wurde Nini geröntgt und die Diagnose gestellt, dass es einseitig eine ausgekugelte Hüfte hat.

Nini bleibt jetzt für ein paar Tage in meiner Obhut. Es darf sich die ersten Tage nicht viel bewegen, muss täglich Schmerzmittel erhalten und das Ganze erst mal verdauen. Schließlich ist es ein Wildtier und der Kontakt zum Menschen ist beängstigend.

Ihr Krankenbett habe ich für die ersten Tage in einer Hundebox eingerichtet. Dort bleibt es für ein paar Tage und darf dann für ein paar weitere Tage in ein etwas größeres Gehege um zu sehen, wie es mit dem Laufen klappt. Der Tierarzt meinte, es würde zwar immer humpeln, aber die Chance, dass es gut damit zurecht kommt ist sehr hoch.

Sobald ich den Eindruck habe, es kann so gut laufen, dass es sich wieder von alleine ernähren kann, werde ich „Nini“ in die Freiheit entlassen. Auf diesen Tag freue ich mich schon und „Nini“ erst recht.

Ich weiß, dass nicht jeder mein Handeln verstehen wird und genauso denkt wie mein Kollege. „Das ist doch nur ein Wildkaninchen!“, aber für mich gibt es das Wort „nur“ im Zusammenhang mit Lebewesen nicht.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Petra vom ATL-Team

 

Nicht immer läuft es wie am Schnürchen Teil 2 :-)

2019-04-11

Wir hatten Ihnen ja schon davon berichtet, dass der Lkw, bevor er sich überhaupt Richtung Rumänien auf den Weg machen konnte, es einige Schwierigkeiten gab, die erst mal gelöst werden müssten. Nach ein paar Stunden konnte aber alles geregelt werden und der Transport startete.

Bis man die Grenze zu Rumänien passierte verlief alles gut. Tja und dann passierte es, der LKW hatte eine Panne und war nicht mehr fahrtüchtig. Die Crew musste nun auf einen Austausch-LKW warten, aber das schlimmste war, dass nun insgesamt 8 Paletten Spenden mit der Hand auf den neuen LKW umgeladen werden mussten, da man keinen Hubwagen zur Verfügung hatte.

Die Fahrer hatten ganz schön viel zu schleppen, aber nachdem alles umgeladen war, konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Als dann der Lkw an seinen beiden Zielpunkten war, mussten die armen Männer die ganzen Spenden nochmal  mit der Hand umladen. Den Gang zum Fitnessstudio haben sich die Männer auf jeden Fall gespart.

Das ganze hin und her Verladen hat den Umverpackungen ein wenig geschadet, aber dennoch ist, soweit wie wir informiert sind, alles heile bei Anca und Dana angekommen. Das ist das Wichtigste...auch das Alles angekommen ist, und nicht irgendwo verloren gegangen ist.

Wir freuen uns, dass wir wieder so viele Sachspenden nach Rumänien schicken konnten und hoffen darauf, dass Sie uns auch weiterhin mit Spenden unterstützen.

Ihr ATL-Team

 

Tierschutz bedeutet auch Weiterbildung

2019-04-06

Tierschutz, so wie wir ihn ausüben, besteht aus ganz vielen Facetten. Die meisten denken wahrscheinlich, dass wir unentwegt Hunde „retten“ und hauptsächlich auch zu jenen Hunden den direkten Kontakt haben.

In Wirklichkeit aber ist der direkte Kontakt eher ganz hinten in der Ausübung unserer Arbeit angesiedelt. Den Kontakt pflegen die tierlieben Menschen vor Ort, sie sind es, die sich Tagein und Tagaus um die „Opfer der Gesellschaft“ kümmern.

Und dennoch ist unsere ganze Freizeit, also die Zeit, wo wir nicht unserer beruflichen Tätigkeit und dem notwendigen Familienleben nachgehen, komplett mit Tierschutzarbeit ausgefüllt.

Wir versuchen ein geeignetes Zuhause für unsere Vierbeiner zu suchen, wir stehen auch nach einer geglückten oder auch ungeglückten Vermittlung mit Rat und Tat zur Seite, wir unterstützen so gut wie möglich Kastrationen und medizinische Betreuung vor Ort, wir sind immer wieder unterwegs um auf uns aufmerksam zu machen und ständig betteln wir um Geld- und Sachspenden, um überhaupt all das finanzieren zu können.

Dann kommt der eher weniger spektakuläre Bereich, nämlich der ganze Papier- u. Behördenkram, der aber auch einen nicht unerheblichen Teil unserer Tierschutzarbeit ausmacht….wenn auch nur indirekt und wenn dann noch Zeit ist, versuchen wir auch den Bereich „Neueste Erkenntnisse aus der Hundeerforschung“ abzudecken, indem wir regelmäßig an ausgesuchten Seminaren teilnehmen.

Das vergangene Wochenende haben wir zur Weiterbildung genutzt, um uns zu informieren was die Wissenschaft Neues zu berichten hat. Es waren zwei Tagesseminare die zum Einen das Thema: Der soziale Hund / Ökologie und Evolution des sozialen Systems der Caniden  und zum Anderen das Thema: Der kommunikative Hund / Wichtige (und zT neue) Erkenntnisse zur Sinnesökologie der Hundeartigen, beinhalteten.

Wie immer, wenn wir die Seminare besuchen, nehmen wir ganz wichtige Erkenntnisse auch für unsere Tierschutzarbeit mit nach Hause. Manche Erkenntnisse führen dazu, von uns gutgemeinte praktizierte Vorgehensweisen zu überdenken und   gglfs. zu korrigieren. Deshalb ist es so wichtig auf „dem Laufenden“ zu bleiben.

An dieser Stelle möchten wir eine Empfehlung aussprechen und zwar für Seminare, die durch „Animal Info“ organisiert werden. Dort finden Sie eine Reihe von Tages- und Wochenendseminaren, die sich alle um das Thema Hund drehen. Vor allem wenn es darum geht, was es an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt, da zum Teil die Referendare selbst an den wissenschaftlichen Studien maßgeblich beteiligt sind. Ganz oft sind übrigens auch Hunde aus dem Tierschutz Probanden für diese Studien

Wir möchten für keinen der Referendare im einzelnen Werbung machen, aber für die Sache an sich, denn die Vorträge sind aus unserer Sicht empfehlenswert für Menschen die sich im Tierschutz engagieren . Auch für  besonders Hundeinteressierte oder Hundeausbilder sind diese Seminare zu empfehlen.

Betonen möchten wir noch, dass wir keinen Nutzen daraus ziehen, für „Animal Info“ Werbung zu machen, sondern wirklich davon überzeugt sind, dass die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse wichtig für die Arbeit im Tierschutz sind. Schließlich ist doch das gemeinsame Ziel,  einen guten Tierschutz zu machen, und das auch im Sinne des Hundes.

Schauen Sie sich doch einfach mal bei www.animal-info.de rein. Vielleicht finden Sie ja ein interessantes Thema.

Bei Frau Ulla Bergob möchten wir uns dafür bedanken, dass die Organisation immer reibungslos vonstattengeht und wir die Erlaubnis erhalten haben, Ihr Logo für unsere Startseite zu nutzen.

Ihr ATL-Team

 

 

Nicht immer läuft es wie am Schnürchen :-)

2019-04-05

Gestern konnten wir den größten Teil, der noch übrig gebliebenen Sachspenden vom ersten Transport, Richtung Rumänien fahren lassen. Einige werden sich vielleicht noch daran erinnern, dass wir Ende Februar unseren ersten Spendentransport organisiert hatten. Nachdem so viele Spenden bei uns eingegangen waren, war es ganz klar, dass ein zweiter stattfinden musste.

Leider ging es dieses Mal nicht so reibungslos vonstatten, wie bei unserem ersten Transport. Zum Einen, weil sich sehr kurzfristig ein Termin für den Transport auftat und zum Anderen, weil sich die Ankunft der Spedition, entgegen der vereinbarten Uhrzeit, sehr verzögert hatte.

Ohne großartige Vorlaufzeit mussten ganz schnell 8 Paletten gepackt und teilweise foliert werden, und das,  ohne vorher noch die Möglichkeit gehabt zu haben, Hilfe zu organisieren. Außerdem musste noch ein Hubwagen in Windeseile besorgt werden.

Hier geht ein ganz lieber Dank an Wilma und Harry , die dass alles alleine gestemmt haben!!

Wir hatten das Glück, für den nächsten Tag noch einen Hubwagen gemietet zu bekommen, allerdings nur bis Mittag, denn danach war er schon wieder an jemand anderen vermietet. Eigentlich sollte das auch kein Problem darstellen, da die Spedition für morgens gegen 8 Uhr angekündigt war.

Die Betonung liegt hier auf "war", denn letztendlich kam sie nach mehreren halbstündlichen Verschiebungen der Ankunftszeit, erst um die Mittagszeit an. Genaugenommen zu der Zeit, als die Verleihfirma  eintraf, um den Hubwagen wieder abzuholen .

Aber was sollten wir jetzt tun? Ohne Hubwagen keine Verladung der Paletten!

Nach einigem Hin und Her, einem Telefonat beim Chef der Fa.Kareitec und letztendlich der zuvorkommenden Hilfsbereitschaft und tatkräftigen Unterstützung, beim Verladen durch den Mitarbeiter, konnten wir doch noch den Transport stattfinden lassen.

Deshalb geht ein ganz Herzliches Dankeschön an den Chef der Fa. Kareitec und dem Mitarbeiter für das "Mit-an-packen"!!

All das war doch ein wenig nervenaufreibend, aber letztendlich war es die Aufregung wert. 4 Paletten  sind für Dana und dem Shelter von Asociatia Ador Botosani. Die anderen 4 Paletten für Anca, die sich um die Straßenhunde von Trusesti kümmert und das Kinderheim. Insgesamt sind es vier Paletten Futter geworden, 1 Palette nur für die Kinder und 3 Paletten mit Decken, Bettwäsche, Kleidung und Kleinkram "Alles für den Hund".

An dieser Stelle möchten wir Ihnen noch ein Mal danken für die tollen Spenden! Sobald wir Bilder von der Ankunft erhalten, werden wir Ihnen diese natürlich nicht vorenthalten.

Ihr ATL-Team

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