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Pablo - ausgehungert, gebissen

Das Dorf Buhaceni ist nicht weit entfernt von Trusesti. Es ist üblich in den ländlichen Gegenden, dass verhältnismäßige kurze Strecken zu Fuß unternommen werden. So war eine junge Frau, eine Studentin von Anca, auf dem Nachhause-Weg von Trusesti zu ihrem Dorf.
 
Neben der Straße sah die junge Frau einen Hund zusammengekauert hocken. Beim Näherkommen sah sie, dass dieser Hund unwahrscheinlich dünn war. Die Wirbelknochen standen deutlich hervor. Auch als sie schon fast neben ihm stand, bewegte sich dieser Hund nicht. Die Studentin dachte schon, dass er tot wäre, aber dann hob dieser Hund leicht seinen Kopf an.
 
Die junge Frau sprach ihn an. Sein Blick war so hoffnungslos, so traurig. Dieser Hund musste schon sehr lange hungern, denn er glich einem Skelett. Rippen und Hüftkochen standen so deutlich hervor, und er hatte eine infektiöse Wunde an seinem Oberschenkel. Wahrscheinlich rührte dies von einem Biss. Außerdem waren deutliche Spuren eines viel zu eng sitzendem Halsband an seinem Hals zu sehen. Der kleine Rüde war ein Kettenhund, der wahrscheinlich durch aushungern nicht mehr die Kraft hatte, seinen Job zu machen und deshalb ausgesetzt oder vertrieben wurde. Die junge Frau nahm den kleinen Rüden mit und informierte Anca und bat um Hilfe für ihn.
Nun ist Pablo bei Anca in Sicherheit und wird aufgepäppelt. Seine Wunde wurde versorgt und heilt ganz gut und er hat auch schon leicht an Gewicht zugenommen. Er bekommt zusätzlich Vitamine und Aufbaustoffe.
 
Wenn Sie Pablo bei seinen Behandlungskosten unterstützen möchten, würden wir uns sehr darüber freuen. Sobald er noch mehr Gewicht zugelegt hat, kann er auch geimpft und kastriert werden und sucht dann sein Zuhause für immer. Jede Hilfe ist willkommen.

Ganz herzlichen Dank an Gundula Baumgärtner und Tanja Hubrich für ihre Unterstützung.
 
Spendenkonto
Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE06 3825 0110 0001 6894 54
BIC: WELADED1EUS
PAYPAL: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Verwendungszweck: Pablo
 

Ein Karton mitten im Wald ...

... verschlossen ...
 und weit und breit niemand.
Kein Haus, kein Mensch kein Auto.
Niemand hört das Winseln.
Das Weinen.
Das Kratzen im Karton.
 
Leona, eine junge Helferin von Anca, spazierte mit ihrem Freund durch den Wald. Plötzlich sieht sie weit entfernt etwas Helles im Wald stehen. Sie versuchte aus der Entfernung zu erkennen, was es sein könnte, aber es war zu weit weg. Sie ging mit ihrem Freund quer durch den Wald. Beim Näherkommen hört sie schon leises Wimmern aus dem Innern des Kartons. Leona öffnet den Karton und zum Vorschein kam ein traurig schauendes Augenpaar eines verzweifelten Welpenmädchens. Es war keine Frage, dass Leona Leyla, wie sie das Welpenmädchen nannte, mitnehmen würde. Ein Baby ausgesetzt, fernab von jeder Möglichkeit gefunden zu werden, noch dazu in einem Karton, der verschlossen war ... wie gefühllos muss man sein, um so etwas zu tun???
Herzlichen Dank an Anja Pohlmann für die Übernahme von Leylas Impfkosten.

Dara, verlassen an einem Marktplatz

Mitte April besuchte Anca ihre Mutter. Sie gingen zusammen einkaufen zu einem Wochenmarkt in Darabani. Sie unterhielten sich, gingen vom Stand zu Stand und kauften Obst und andere Sachen ein. Auf einmal lief ihnen ein kleiner Welpe zwischen die Beine. Der Kleine bettelte nach Futter und Aufmerksamkeit. Anca nahm den Welpen auf den Arm. Es war ein Mädchen, nur wenige Wochen alt. Anca fragte bei den Standleuten nach, ob die Kleine zu jemanden gehörte. Man erzählte ihr, dass der kleine Hund schon den ganzen Tag von Stand zu Stand lief und bettelte, er aber zu niemanden gehörte.
 
Anca und ihre Mutter konnten die Kleine nicht dort lassen und nahm sie natürlich mit. Anca brachte das kleine Welpenmädchen zu einer Pflegestelle, wo sie mit weiteren Welpen nun aufgepäppelt wird.

Nun sucht Dara ihre eigene Familie, die sich in die kleine Fellnase verliebt.
Hier kommen Sie zu Dara Vorstellungsseite.

4 Welpen entsorgt an einem Müllplatz

In Darabani, eine Stadt hoch im Norden von Botosani, nahe an der Landesgrenze zur Ukraine lebt eine junge Frau, die sich dort, ebenso wie Anca, um Straßentiere kümmert.

An einem Tag im April kommt Luminita an einem "verwilderten" Müllplatz vorbei. Zuerst fällt ihr nichts weiter auf, doch dann hört sie leises Winseln. Beim Nachsehen fand sie unter dem vielen Hausmüll und Plastikflaschen 4 junge Welpen.
 
Es war klar, dass die 4 Fellnäschen hier einfach entsorgt wurden. Ohne Hilfe haben diese Welpen keine Chance zu überleben. Wieder einmal so eine sinnlose Aktion, hilflose Babys im Nirgendwo auszusetzen.
 
Zum Glück sind sie Luminita aufgefallen und somit haben die Kleinen eine Chance zu leben. Die ersten Tage blieben sie noch bei Luminita bis Anca die Welpen abholen konnte.

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