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Und wieder - 2 Hündinnen ausgesetzt

Nur einen Tag später, nachdem Anca eine Jagdhündin an diesem Rastplatz vorgefunden hatte, wurde sie dort von gleich 2 weiteren sehr dünnen Hündinnen erwartet.
 
Inima, wie Anca die dunkle Hündin später nannte, war so kopflos in den ersten Sekunden als Anca an dem Parkplatz ankam, dass sie wahrscheinlich erst kurze Zeit zuvor dort ausgesetzt wurde. Anca blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass sich die Hündin beruhigte und nicht in ein Auto läuft. Zum Glück war in dem Moment als sie fast auf die Landstraße lief nicht viel Verkehr und Anca konnte sie mit Nassfutter zu sich locken. Die nur kniehohe Inima war so dünn und verschlang gierig das Futter. Tagelang oder gar Wochen hatte die Hündin nicht viel zu fressen bekommen.
 
Als Anca Inima sicher ins Auto gebracht hatte und eigentlich weiterfahren wollte, stand eine zweite Hündin an ihrem Auto und sah hinein, als wenn sie sagen wollte, bitte nimm mich auch mit.
 
Auch sie war sehr dünn und mit Zuspruch und Ruhe konnte Anca auch diese liebe Hündin in ihr Auto bringen. Jetzt sind beide Hündinnen in Sicherheit und können sich erholen. In einigen Wochen sind sie dann auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause.

Hündin ausgesetzt - nur Haut und Knochen

17. April 2021

Ein Rastplatz an der Hauptverkehrslandstraße zwischen Botosani und Trusesti ist nicht nur ein Halt für kurzzeitige Verschnaufpausen, sondern auch ein bekannter Ort, um immer wieder unliebsame oder unbrauchbare Haustiere zu entsorgen.
 
Anca hat an diesem Parkplatz schon viele ausgehungerte Hunde und Katzen gefunden. Ihre Besitzer entsorgen die Tiere dort zum Sterben. Anca hält jeden Tag dort an, um zu kontrollieren, ob ein Tier Hilfe braucht. Täglich lässt sie Trockenfutter dort, um den ausgesetzten Tieren oder auch Streuner das Überleben zu sichern.
 
An einem Tag Ende März hielt Anca natürlich wieder an diesem Rastplatz an. Schon von weitem sah sie einen Hund, der auf sie zu gelaufen kam, oder besser gesagt, unterwürfig gekrochen. Es war eine Hündin. Sie war so dünn und ihre Rippen und Hüftknochen standen extrem hervor. Die Hündin musste über viele Wochen kaum Futter bekommen haben. Freya, wie Anca sie nannte, ist eine ältere Jagdhündin, die vermutlich nicht mehr gut genug für ihren Job war.
 
Natürlich nahm Anca Freya mit sich und brachte sie in Sicherheit. Jetzt bekommt die liebe Hündin Aufbaukost und kann sich erholen. Schnell bekam Freya ein Pflegestellenangebot und sobald sie zu Kräften gekommen ist, darf sie Rumänien für immer verlassen.

Adrian

Ganz alleine in den Feldern hat Anca diesen sehr dünnen Rüden gefunden. Schnell war klar, dass er große Schmerzen hat und Anca fuhr mit im zum Tierarzt. Die Röntgenaufnahmen zeigten dann, dass der arme Kerl mehrere Knochenbrüche hat, die operiert werden müssen. Adrian, wie Anca den Rüden taufte, ist ca. 10 Jahre alt. Er hat mehrere Bisswunden im Gesicht und am Schwanz. Wir wissen nicht was der arme Hund durchgemacht hat und woher er kommt aber jetzt ist er in Sicherheit.
 
Die Kosten für die OP belaufen sich auf ca. 350 €, dazu kommen noch Futter, Impfung und die Kastration. Adrian braucht eure Unterstützung, wer etwas spenden möchte kann dies gerne tun. Wir sind froh über jede Spende und Hilfe.
 
 
 
 
Spendenkonto
Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE06 3825 0110 0001 6894 54
BIC: WELADED1EUS
PAYPAL: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Verwendungszweck: Adrian
 
Vielen Dank an Ulrike Warlies für die Spende in Höhe von 175 €.


Welpe mitten auf der Straße

13. April 2021

Cristina, eine Helferin von Anca, war auf dem Weg zum Einkaufen als sie mitten auf der Straße einen kleinen Hund regungslos sitzen sah. Er saß dort wie versteinert und bewegte sich keinen Meter.
 
Cristina war noch ein gutes Stück von dem Kleinen entfernt als ein Auto angefahren kam. Der jungen Frau stockte der Atem. Sie hoffte so sehr, dass der Hund noch rechtzeitig weg lief - aber er blieb wo er war. Cristina rannte los, in der Hoffnung ihn noch zu erreichen. Sie sah, wie der Fahrer sein Auto um die kleine Fellnase herum lenkte. Diesmal hatte er Glück aber das nächste Auto war schon in Sichtweite.
 
Christina wedelte mit den Armen und signalisierte dem Autofahrer, dass er langsamer fahren sollte. Noch rechtzeitig erreichte sie den Hund, um ihn aus dieser Gefahrenzone zu retten. Es ist ein kleiner, sehr dünner Welpenjunge, der nun auf einer Pflegestelle von Anca lebt und dort aufgepäppelt wird.

Kleine Hündin befreit

An einem Tag im März bekam Anca einen Anruf von einer jungen Frau. Wie sich überraschend herausstellte kannte Anca sie aus dem Waisenhaus gegenüber der Schule wo Anca unterrichtet.
Die junge Frau erzählte Anca, dass sie verheiratet wäre und bei ihr ein paar Tiere lebten, u. a. eine kleine Hündin, die sie auf der Straße gefunden hatte.Irgendwann fing diese kleine Hündin leider an, mit den Hühnern zu spielen. Ihr Ehemann war davon nicht begeistert und wollte die kleine Hündin an die Kette legen oder im Wald aussetzen. Die junge Frau willigte ein, dass die Hündin an eine Kette kam.
 
Dies was nun schon viele Wochen her und die kleine Hündin wurde immer ruhiger, apathischer und schließlich stand sie noch nicht einmal mehr auf, wenn die junge Frau zu ihr ging. Ihr tat die kleine Hündin so leid, aber sie konnte sie nicht von der Kette befreien. Und so bat sie nun Anca um Hilfe. Natürlich willigte Anca ein, die Hündin zu sich zu holen. Wie man deutlich sieht, zeigt das viel zu enge Halsband schon Spuren an dem kleinen Hals.
 
Nun wird sie sich bei Anca erholen und wir hoffen, dass sie bald ihre Spielfreudigkeit und Lebensfreude zurückgewinnt und schnell eine nette Familie findet, wo sie nie wieder an eine Kette gelegt wird.
 

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