2019-05-18

Cola und Onix kommen auf Pflegestelle zu einer Teamkollegin.

Alle sind schon sehr aufgeregt. Also alle Menschen natürlich.

Die vierbeinigen Beteiligten, um die es ja geht, die sind cool und relaxt.

Dann, sobald sie ein Geschirr angezogen bekommen, aus dem Zwinger geholt werden, sobald das geschieht, werden auch diese Vierbeiner in Aufregung versetzt werden. Dann kommt der richtig aufregende Teil: Sie kommen in den Trapo, in eine Box, damit sie auch sicher auf der Fahrt sind. Einige vierbeinigen Kumpels haben auch ihre Koffer gepackt und erwarten das was da kommt mit Spannung.

Vorgeschichte:

Eine Hündin wurde von der Straße gerettet, sie war schwarz. Anca nahm sich ihrer an. Unser Team gab sein Bestes um Cola zu vermitteln. Sie hatte bald viele Anfragen, was sehr ungewöhnlich ist für eine schwarze Hündin. Aber alle Interessenten wollten sie zuerst kennen lernen. Also musste eine Pflegestelle her. Die Teamkollegin entschied sich kurzerhand, aufgrund der vielen Anfragen und den positiven Besuchen der Familien, Cola auf Pflegestelle zu nehmen.

Dies erzählte sie einer befreundeten, ehrenamtlichen Tierschützerin, die gerade in Rumänien im Shelter zu Besuch war. Diese hatte die Idee, doch auch Onix, gleich alt, schwarze Hündin, Hunde,- und Katzenverträglich, menschenfreundlich und einfach nur lieb, wie Cola auch, einfach mal mit vorzustellen. Also wie gedacht, so getan. Alle waren begeistert, da ja auch alle wussten, dass es noch andere Interessenten gab.

Also, kommen jetzt Beide zu der Teamkollegin auf Pflegestelle, Cola und Onix,

damit beide die Chance haben, eine Familie für`s Leben zu bekommen.

Und alle Menschen sind schon aufgeregt.

Aber erst wird es nochmal langweilig, eine Weeeite Fahrt steht bevor,

die Räder des Trapos gehen rund, rund, rund….

Dann kommt der richtige Stopp, der wo sie aus dem Trapo geholt werden.

Einige Andere sind schon vorher ausgestiegen,

von Menschen in die Arme genommen worden oder vorsichtig an der Leine gehalten.

Und jetzt, fremde Menschen sind für die Beiden da, überall riecht es fremd. Auch die Geräusche scheinen anders, sind anders. Es riecht nach Hunden, und essen.

Ok das kann gehen.

Wir sind noch etwas müde und verwirrt von der Fahrt,

aber es geht bestimmt gut Weiter.

So ungefähr wird es sein, so ungefähr ist es immer.

Immer gleich und auch immer wieder neu.

                                                                                                                 Aufregend eben.

 

                                                                                                                 Ihr ATL Team