2019-04-06

Tierschutz, so wie wir ihn ausüben, besteht aus ganz vielen Facetten. Die meisten denken wahrscheinlich, dass wir unentwegt Hunde „retten“ und hauptsächlich auch zu jenen Hunden den direkten Kontakt haben.

In Wirklichkeit aber ist der direkte Kontakt eher ganz hinten in der Ausübung unserer Arbeit angesiedelt. Den Kontakt pflegen die tierlieben Menschen vor Ort, sie sind es, die sich Tagein und Tagaus um die „Opfer der Gesellschaft“ kümmern.

Und dennoch ist unsere ganze Freizeit, also die Zeit, wo wir nicht unserer beruflichen Tätigkeit und dem notwendigen Familienleben nachgehen, komplett mit Tierschutzarbeit ausgefüllt.

Wir versuchen ein geeignetes Zuhause für unsere Vierbeiner zu suchen, wir stehen auch nach einer geglückten oder auch ungeglückten Vermittlung mit Rat und Tat zur Seite, wir unterstützen so gut wie möglich Kastrationen und medizinische Betreuung vor Ort, wir sind immer wieder unterwegs um auf uns aufmerksam zu machen und ständig betteln wir um Geld- und Sachspenden, um überhaupt all das finanzieren zu können.

Dann kommt der eher weniger spektakuläre Bereich, nämlich der ganze Papier- u. Behördenkram, der aber auch einen nicht unerheblichen Teil unserer Tierschutzarbeit ausmacht….wenn auch nur indirekt und wenn dann noch Zeit ist, versuchen wir auch den Bereich „Neueste Erkenntnisse aus der Hundeerforschung“ abzudecken, indem wir regelmäßig an ausgesuchten Seminaren teilnehmen.

Das vergangene Wochenende haben wir zur Weiterbildung genutzt, um uns zu informieren was die Wissenschaft Neues zu berichten hat. Es waren zwei Tagesseminare die zum Einen das Thema: Der soziale Hund / Ökologie und Evolution des sozialen Systems der Caniden  und zum Anderen das Thema: Der kommunikative Hund / Wichtige (und zT neue) Erkenntnisse zur Sinnesökologie der Hundeartigen, beinhalteten.

Wie immer, wenn wir die Seminare besuchen, nehmen wir ganz wichtige Erkenntnisse auch für unsere Tierschutzarbeit mit nach Hause. Manche Erkenntnisse führen dazu, von uns gutgemeinte praktizierte Vorgehensweisen zu überdenken und   gglfs. zu korrigieren. Deshalb ist es so wichtig auf „dem Laufenden“ zu bleiben.

An dieser Stelle möchten wir eine Empfehlung aussprechen und zwar für Seminare, die durch „Animal Info“ organisiert werden. Dort finden Sie eine Reihe von Tages- und Wochenendseminaren, die sich alle um das Thema Hund drehen. Vor allem wenn es darum geht, was es an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt, da zum Teil die Referendare selbst an den wissenschaftlichen Studien maßgeblich beteiligt sind. Ganz oft sind übrigens auch Hunde aus dem Tierschutz Probanden für diese Studien

Wir möchten für keinen der Referendare im einzelnen Werbung machen, aber für die Sache an sich, denn die Vorträge sind aus unserer Sicht empfehlenswert für Menschen die sich im Tierschutz engagieren . Auch für  besonders Hundeinteressierte oder Hundeausbilder sind diese Seminare zu empfehlen.

Betonen möchten wir noch, dass wir keinen Nutzen daraus ziehen, für „Animal Info“ Werbung zu machen, sondern wirklich davon überzeugt sind, dass die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse wichtig für die Arbeit im Tierschutz sind. Schließlich ist doch das gemeinsame Ziel,  einen guten Tierschutz zu machen, und das auch im Sinne des Hundes.

Schauen Sie sich doch einfach mal bei www.animal-info.de rein. Vielleicht finden Sie ja ein interessantes Thema.

Bei Frau Ulla Bergob möchten wir uns dafür bedanken, dass die Organisation immer reibungslos vonstattengeht und wir die Erlaubnis erhalten haben, Ihr Logo für unsere Startseite zu nutzen.

Ihr ATL-Team