Nur einen Tag später, nachdem Anca eine Jagdhündin an diesem Rastplatz vorgefunden hatte, wurde sie dort von gleich 2 weiteren sehr dünnen Hündinnen erwartet.
 
Inima, wie Anca die dunkle Hündin später nannte, war so kopflos in den ersten Sekunden als Anca an dem Parkplatz ankam, dass sie wahrscheinlich erst kurze Zeit zuvor dort ausgesetzt wurde. Anca blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass sich die Hündin beruhigte und nicht in ein Auto läuft. Zum Glück war in dem Moment als sie fast auf die Landstraße lief nicht viel Verkehr und Anca konnte sie mit Nassfutter zu sich locken. Die nur kniehohe Inima war so dünn und verschlang gierig das Futter. Tagelang oder gar Wochen hatte die Hündin nicht viel zu fressen bekommen.
 
Als Anca Inima sicher ins Auto gebracht hatte und eigentlich weiterfahren wollte, stand eine zweite Hündin an ihrem Auto und sah hinein, als wenn sie sagen wollte, bitte nimm mich auch mit.
 
Auch sie war sehr dünn und mit Zuspruch und Ruhe konnte Anca auch diese liebe Hündin in ihr Auto bringen. Jetzt sind beide Hündinnen in Sicherheit und können sich erholen. In einigen Wochen sind sie dann auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause.