Anfang März besuchte Anca wieder ihren verstorbenen Freund und Mitstreiter Ion bei seiner letzten Ruhestätte.
Regelmäßig geht Anca zum Friedhof von Trusesti, um sein Grab zu säubern und auch, um die dort lebenden Straßenhunde zu füttern. An diesem Tag begegnete Anca der Ehefrau des Priesters. Die Dame erzählte Anca, dass eine Hündin mit einem Draht um ihren Schwanz etwas weiter an der Dorfgrenze im freien Feld gesehen wurde. Anca machte sich sofort auf die Suche nach dieser Hündin.
 
Sie fand Foxy, wie Anca die junge Hündin später nannte, in den Feldern. Mit Nassfutter und sanftem Zuspruch konnte Anca sich Foxy nähern und in ihr Auto bringen. Und tatsächlich, Foxy hatte einen Draht um ihren Schwanz gewickelt, zum Glück war er noch nicht allzu lange dran, so dass der Draht noch keine Verletzung anrichten konnte.
 
Irrsinniger Weise denken manche ältere Menschen in Rumänien, dass wenn man einer Hündin einen Draht um den Schwanz wickelt, sie diesen nicht mehr heben kann, um von einem Rüden gedeckt zu werden. Also altertümliche Verhütung, da hat Anca noch viel Aufklärungsarbeit vor sich. Wir müssen hier nicht ausführen, welcher Blödsinn diese Methode ist und welche Verletzungen dieser Draht hätte anrichten können. Glücklicherweise konnte Anca Foxy von diesem Draht befreien und mitnehmen zu ihrem "Safe Place".
 
Die hübsche Foxy hat Glück gehabt, dass Anca sie gefunden hat. Nun braucht Foxy Impfungen, Wurmkur und natürlich die Kastration. Vielleicht finden sich einige Spender, die sich daran beteiligen möchten:

Die Kastration von Foxi wurde übernommen, vielen Dank an Verena Kuhl.