2019-07-29

Darum Ausnahmsweise auch Fotos von Kindern .
Eine Teamkollegin sichtete in ihrem Garten einen kleinen Marder. Sie zeigte ihn ihren Kindern und ihrem Mann. Der Marder drückte sich im Gebüsch herum und schien nicht ganz gesund zu sein. Gemeinsam wurde beschlossen, den Marder anzufüttern und dann einzufangen. Kurzerhand besorgte sie sich von einer anderen Teamkollegin eine Lebendfalle und stellte sie auf. Eine befreundete Tierärztin wurde informiert, damit der Marder dann auch schnellstmöglich behandelt werden konnte. Schließlich ist Gefangenschaft für Wildtiere purer Stress, auch wenn sie sicher fühlen, dass man ihnen helfen möchte. Schließlich gibt es da Futter.
Sobald die Falle mit Gras und Futter bestückt und aufgestellt war, klebte die ganze Familie an den Fenster, um den Marder wieder zu sehen. Schließlich benötigte er Hilfe.
Es dauerte nicht lange, schon nach 20 Minuten-gefühlte Stunden- kam der Marder zum Fressen und ging in die Falle. Diese schnappte zu. Ungewöhnlich schnell ging das, ungewöhnlich war es auch, das der Marder sehr schnell zur Ruhe kam in der Falle. Er wurde dennoch in die Garage gestellt, das Futter und Wasser erneuert, eine Decke drüber, und so verbrachte er ruhig seine Nacht. 
Am nächsten Tag ging es dann mit der ganzen Familie ab zur befreundeten Tierärztin, die Wildtiere kostenlos behandelt. Lieben Dank dafür.
Er hatte beide Hinterläufe verletzt und schien innere Verletzungen zu haben. Der Verdacht lag nahe, dass er angefahren wurde. Nach kurzer Überlegung beschloss man ihn von seinem Leiden und sicher starken Schmerzen zu erlösen und ihn einzuschläfern. Er hätte lange ruhig liegen müssen, eingesperrt und sicher sehr ängstlich da Wildtiere es als Gefahr ansehen, wenn sie nicht weglaufen können.
Alle waren sehr traurig. Der Marder kam in einen Karton und am nächsten Tag wurde er ehrenvoll beerdigt, natürlich am Waldrand, seiner natürlichen Umgebung. Papa bastelte ein Kreuz, Papa und Kind bastelten eine Kette die um das Kreutz gehängt wurde, und so wurde er würdevoll beerdigt.
Auch das ist Tierschutz, Euthanasie / Erlösung, wenn die Alternative nur Schmerz und Angst ist.
Ihr ATL Team